Full text: Volume (Bd. 2 (1804))

( 213 )
auf die zur Stadt gehörige Holzung haben, und
überdem die ganze Feldwirthschaft, mithin alles,
was ausserhalb der Stadt vorfällt, genau beobachten;
daher auch mit aufs Torfstechen und auf Scheiden
und Gränzen, imgleichen auf Zäune und Gräben
sehen, die Hirten und Pfänder, deren Annahme
vom Magistrat mit Rath und Vorwissen der wort-
habenden Bürgerschaft, unter dem Vorbehalt einer
um Weihnachten jedes Jahres zu machenden Kündi-
gung , geschiehet, zur treuen Dienstleistung ermah-
nen, und strenge darauf halten, daß kein Vieh
hudeloö herumgehet. Finden sie hie und da Unord-
nungen , so müssen sie davon ftgleich bey der Be-
hörde die Anzeige machen, auch nöthigen Falls
in Pfändungsfällsn die Pfändung selbst verrichten,
damit der Eigenthümer des Viehes nach untersuchter
Sache nicht nur zur Schadenserseßung, sondern
auch zur Erlegung eines proportionirten Pfandgeldes,
das ihnen für ihre Bemühung zufliessen soll, ver-
urtheilet werden könne.
§. 49. Sollte sich jemand es herausnehmen,
den Viertelsmännern an der Ausübung des Pfand-
rechts hinderlich zu seyn, oder sie in ihren sonstigen
Amtsverrichtungen zu stören, so soll ein solcher vom
Magistrat aufs nachdrücklichste bestraft werden.
§. 50-

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