Full text: Archiv für die Rechtsgelahrtheit in dem Großherzogthum Mecklenburg (Bd. 2 (1804))

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als daß er keine Gelegenheit zu stehlen ungenutzt
werde vorbeygehen lassen, wenn er Gründe zu
glauben findet, daß er solche Diebstähle mit Sicher-
heit verüben könne. Man kann nicht daran zweifeln,
daß er seinen diebischen Neigungen willig und gerne
nachhängen wird, wenn er seine neuen Bekannte,
als Diebe und Diebesheler kennen lernet, und über-
dem noch befürchten muß, daß seine Willensbesserung
ihm die Unterstützung entziehen werde, welche er
von ihnen erhält, und deren er so sehr benöthiget ist.
Selbst der von ihm angegebene Grund seiner be-
harrlich verweigerten Theilnahme an dem entworfe-
nen, und wie er behauptet, ohne ihn ausgeführten
Einbruch zu Nöcknitz (und seine Schlusbemerkung
seiner Antwort auf den i i8tenJnqquisitioal. Artikel)
vermehrt die Glaubwürdigkeit seiner Geständnisse.
Die von ihm angegebenen Lokalumstände, unter
welchen die von ihm eingestandenen Pferdediebstähle
begangen worden sind, sind bey dem deshalb von
dem untersuchenden Gerichte veranlaöten gerichtlichen
Lokaluntersuchungen und Erkundigungen richtig und
wahr befunden worden. Unter diesen Umständen
konnte Jnquisit zu diesem Entschlüsse, sie zu begehen,
leicht durch die Wahrscheinlichkeit bewogen werden,
daß er bey dem Diebstahle nicht erwischt werden,
und

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