Full text: Archiv für die Rechtsgelahrtheit in dem Großherzogthum Mecklenburg (Bd. 2 (1804))

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ist, was ein Verbrecher als eine von ihm verübte
Missethat bekannt hat.
Die in den Akten vorkommenden Geständnisse
des Inquistten von den sämmtlichen rö. von ihm
begangenen Pferdediebstählen haben durchaus alle
die Erfordernisse an sich, welche ein Geständnis
eines Verbrechers einer ihm angefchuldigken Misse-
that nach den Gesehen an sich tragen muß, wenn
deshalb feine weitere Ueberweisiigg zu feiner Ver-
mittlung in die auf das von ihm eingestandene
Verbrechen jm Strafgesetze angedrohete Strafe,
nicht erforderlich ist. Seine Geständnisse erhalten
durch feine individuellen persönlichen Verhältnisse und
jagen noch einen Zuwachs an ihrer Glaubwürdigkeit,
Seins Antworten und der Inhalt der wider ihn bey
dem Amte Zechlin, so wie bey den Arkilleriegerichten
verhandelten Uütersiichungs-Akten, nicht minder der
Inhalt des wider ihn am röten July 1798. voll-
zogenen Landes-VerweisungS-UrtheilS, stellen ihn
als einen Menschen dar > zu dem man eS sich wohl
versehen kann, daß er in dem Zeiträume vom röten
I»ly 1798. bis zum laten December 1799. wirk-
lich solche Pferdiebsiähle begangen habe, als er in
diesem Zeiträume verübt zu haben, gestehet. Den
Beweis

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