Full text: Volume (Bd. 2 (1804))

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habt, hatten sie auf ihrer Rückreise nach den Platzer
Krug, welche sie zu FuS angetreten, und wobey sie
ihre in einem Tuche eingebundenen Sattel und
Zäume getragen,
XI. auf dem Nönkenhöfer Kruge, auf welchen
sie ihr Rückweg zurückgeführet, zur Nachtzeit zwey
Pferde aus dem Stalle gestohlen» Die beiden
Pferdediebe sehen bey ihrem Vorübergchen vor der
Thüre dieses Kruges Wagen stehen, sagt der In-
quisit. Sie waren schon vorwärts Dehmen ge»
kommen, wo sie den gemeinschaftlichen EntftbluS
fasten, nach den Krug umzukehren, und daselbst
Pferde zu stehlen. Es war bereits Halbdunkel»
Sie legten ihre Sättel hinter einen Koppelzaun
nieder, nahmen bloS ihre Zaume , und giengen in
dieser bösen und überlegten Absicht auf den Ränken»
höfer Krug zurück. Um nicht den Diebstahl in
dem nemlichen Stalle, denn es waren mehrere Ställe
mit Pferden besetzt gewesen, auszuüben, giengen sie
beyde in den ersten Stall, zäumten einen 5 oder
6jährigen schwarzen Wallach, und banden ihn
einstweilen an. Demnächst gingen sie in den zweyten
Stall, wo Ackmann einen 9 oder lojährigen stahl»
farbigen Wallach zwischen den übrigen ausgesucht,
und dem Jnquisiken zugebracht haben soll. Jnquisit
[1°] zäumte

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