Full text: Volume (Bd. 2 (1804))

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brachten die gestohlnen Pferde an den Ort, wo sie
der Müller in den Buchen erwartete. Hier sattelte
Müller das vom Platzer Kruge mitgenommene Pferd
«b, und sattelte es mit dem so eben gestohlnen
Tiepliher Sattel: legte sodann seinen Sattel auf
den eben gestohlnen Tiepliher Fuchswallach: und
sodann ritt Ebke das Platzer Krugpferd dahin
wieder zurück: Jnquisit ritt aber den braunen ge-
stohlnen Wallach , und der Müller den gestohlnen
Fuchs, beyde in Gesellschaft nach den Kölzinschen
Krug. Jnquisit verkaufte den braunen auf dem
Ratzeburger Markt; und Müller den Fuchs an den
Holldorfer Krüger. Der Gewinn » Antheil des,
Inquisiten soll nach seiner Angabe i3 Rthlr. gewe-
sen seyn.
Bey dem Handel, welchen, nach der Angabe
des Inquisiten, der Müller, wegen bes in Tieplitz
gestohlnen Fuchswallachs mit dem Holldorfer Krüger
gemacht hatte, hatte jener ein Pferd an Zahlungs-
statt angenommen, auf welchem der Müller die
Rückreise nach den Platzer Krug, in Begleitung
des nebenher gehenden Inquisiten, machte, mit
dem er jedoch im Reiten abwechselte. Dieses ver-
anlaöte

VI.

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