Full text: Volume (Bd. 2 (1804))

( 119 )

eines geschickten Arztes und Geburtshelfers bey-
legt, sich bereits zum Kaiserschnitt entschlossen gehabt;
b) daß in den angeführten Fällen die Kinder zwar
unperforirt und unzerstückt, jedoch todt zur Welt
gekommen, und daß
Stein a. a. O.
behauptet, daß bey einer Weite des Beckens von
nicht mehr, als Z Zoll, das Kind unter allen
Umstanden des gewissen Todes in der Geburt
sterben müsse, es möge mit dem Kopfe, oder mit
den Füssen voran, zur Welt gebohren werden; es
möge perforirt, oder nicht perforirt werden;
c) daß die körperliche Beschaffenheit der K.....
weder den Kaiserschnitt zulies, noch viele andere
Versuche räthlich machte; und daß endlich cl) solche
Umstände vorhanden waren, welche, daß das Kind
bereits todt sey, vermuthen liessen, und dies selbst
wahrscheinlich machten, wie beydeö selbst in dem
Gutachten der medicinischen Facultät zu Rostock
zugegeben wird; bey so bewandten Umständen aber
;) die Perforation eines lebendigen Kindes dem
Jnculpaten nicht so sehr zur Last zu legen ist, als
daß er, wenn er anders die Beschaffenheit des Bek-
kens gleich bey seinem ersten Besuche untersucht
und er sich dadurch überzeugt hielt, daß eine natür-
. liche

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