Full text: Volume (Bd. 2 (1804))

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L. 25. §. 7. D. locati conducti,
und daher, wenn er nicht allen Fleis und Geschick-
lichkeit anwendet, sowohl den dadurch verursachten
Schaden ersehen, als im Fall dadurch ein Ver-
brechen begangen wird, dafür Straft leiden muß;
anderer Seits aber, und wenn vorstehender Gründe
ohnerachtct, das vorige in dieser Sache gefällte
Erkenntnis nicht schlechterdings bestätiget werden
müssen, dürfte dafür gehalten werden, daß alsdann
auch dasselbe gänzlich abgeändert werden sollen,
indem, wenn wirklich das Becken der K..... nur
zwey Zoll im Durchmesser enthalten, nichts anders
als der Kaiserschnitt, oder die Perforation geschehen
können, jener aber wegen der Convulsione« der Gewäh-
renden und ihrer fast gänzlichen Entkräftung nicht
geschehen dürfen,
Plencks Anfangsgründe der Geburtshülft,
S. 48 z. der z ten Aust.
also nichts anders, als die Perforation übrig geblie-
ben, welche selbst an einem wissentlich lebenden
Kinde vorgenommen werden müsse, wenn man
Hofnung habe, dadurch das leben der Mutter zu
ketten, folglich Inculpat nichts gethan habe, woraus
eine Unwissenheit und Nachlässigkeit sich ergebe, und
weshalb ihm die Ausübung der Entbindungskunst
unter-

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