Full text: Volume (Bd. 3 (1807))

( 85 )
etwas verkauft und verändert ist, ohne der
Obrigkeit Vorwisscn und Willen, das soll
für nichtig gehalten, und das verändert ist,
wieder zu den Höfen, Häusern und Hufen
' geleget werden,
sondern auch in eben diesem Landes-Gesetz Tit.
Von Gewerb und Hankhierung der Bauern mit den
Bürgern in den Städten §. Wir wollen auch rc. rc.
ausdrücklich verordnet wird:
daß keine Bürgerliche oder auf dem Lande
Pauren Güter von ihnen selbst, ohne der
Obrigkeit und der Räche in den Städten
Vorwissen von einander gemessen oder zer-
cheilet werden sollen.
Dergleichen abalienirende Handlungen ohne Vor-
wissen und Willen der Aäthe in den Städten sind
also an sich nichtig und unkräftig.
Hiernächst wird in dem angezogenen Gesetze
auch noch wegen der übrigen Fälle disponirt, verbiL:
Wo auch durch Erbfälle, Hsurathen oder
sonsten gebührlicher Weise Stadt - Güter an
die Pauersleute fallen oder kommen werden,
so sollen die Pauren von denselben Gütern,
so lange sie die gebrauchen, die gewöhnliche
Pflicht oder Stadt « Recht thun, oder aber
die

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.

powered by Goobi viewer