Full text: Archiv für die Rechtsgelahrtheit in dem Großherzogthum Mecklenburg (Bd. 3 (1807))

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Kleinschrods Grundwahrheiten, i Th.
§- r?Z.
wohl vertheidr'gen läßt; so muß der Richter doch da.
von eine solche Kenntnis haben, daß er vorausftßen
kann, ein von dem Jnquisiten begangenes Verbrei
chen oder andere Beweise eines schlechten Characters
würden zu seiner Kenntnis gekommen seyn, wenn
derselbe wirklich sich dergleichen hätte zu schulden
kommen lassen, b) Wenn man den Jnquisiten
auch nur nach seiner eignen Erzählung beurtheilen.
will, so findet man darin schon, daß er Zölle zu
verfahren, und Contrebande einzubringen, gewohnt
gewesen, auch dabei die erhaltenen Warnungen nicht
beachtet, und sein ganzes angebliches Vermögen
um kleiner Vortheile willen riöquirt habe. Er er.
scheint also darnach schon als ein Mensch, der das
Strafgefeh nicht zu achten gewohnt ist, und das
Seinige auf Nichts hinseht. c) Seine Verbindung
mit Hofmann, der bald als Pferdehändler, und
bald als Glashändler angeführt wird, nach den
adjungirten Acten aber von der Direction des
Armenhauses zu Uekermünde für einen berüchtigten
Dieb erklärt ist, gereicht ihm nicht zur Empfehlung.
Und da jener nach eben dieser Nachricht noch einen
Diebsgehülfen, Rahmens Mütter, gehabt hat, si>

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