Volltext: Archiv für die Rechtsgelahrtheit in dem Großherzogthum Mecklenburg (Bd. 3 (1807))

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fett, als sich einem Arreste auszusetzen, gerathen
findet. Gleichwohl schleicht er sich noch einigemale
durch, und hat die Dreistigkeit, im Jahre 1304.
von Sorau nach Sagan zu fahren, ungeachtet er
Sächsisches Porcelain auf dem Wagen hat, und in
der letzten Sächsischen Mühle gewarnet wird, daß
die Preussischen Jager schon seit einiger Zeit auf
Glaswaaren lauerten. Wie er von diesen betroffen
wird, entspringt er für seine Person, läßt Wagen und
Pferde, Waare und 2voRthlr. baarGeld, die auf
dem Wagen befindlich gewesen sind, im Stiche, und
wendet sich mit etwa 9 Thalern, die er bei sich hak,
nach Frankfurt an der Oder. Als Ursache dieses
Entschlusses giebt er zuerst an, daß er dort seinen
Pfiegevater zu finden, und von diesem Unterstützung
zu erhalten gehost hat: nachhin aber auffert er, daß
er diesen um Unterstützung zu bitten sich nicht getrauet,
weil derselbe ihm schon oft verboten, verdächtige
Sachen zu führen. Wie er von Frankfurt weiter
bis Teschendorf gekommen ist, darüber ist keine ir-
gend zusammenhängende und glaubliche Angabe her-
auSzubriugen. Denn daß ihm von einem Manne
aus Schlesien", Rahmens Sommerfeld, gerathen
worden, er solle im Mecklenburgischen Porcelain
kaufen, weil eö wohlfeiler daselbst sey, ist doch wohl
für

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