Full text: Volume (Bd. 3 (1807))

C 33 )
und Steingut im Lande umher zu ziehen gewohnt
ist, und daselbst Hofmann genannt wird, eigentlich
aber ein Jtalianer seyn, midien Nahmen Casevani
führen soll. Von ihm ist jetzt nur zu bemerken, daß
er geständlich zwey zu Leppin gcstohlne Ochsen in Stet«
tin verkauft, und durch die Nachlässigkeit des Psört«
nerS Gelegenheit gefunden hat, aus dem Gefäng-
nisse zu entwischen. Nach der nicht sehr wahrschein-
lichen Erzählung, die Meyer sogleich bei den ersten
Verhören gemacht hat, und die im Wesentlichen
bei seiner Vernehmung ad Articulos von ihm wie-
derholt ist, hängt es mit dem Diebstahle selbst, und
demjenigen, was von dem Vorhergehenden und
Nachfolgenden darauf Bezug hat, folgendergestalt
zusammen.
Mit 500Gulden, die er in einer Lotterie ge-
wonnen, hat er sich vormals einen eignen Wagen
und Pferde angeschaft. Diesen risquirt er schon
einmal mit der Waare zu verlieren, weil er bei
Zerbst den Zoll verfahren hat, kauft sich aber noch
mit 9 Louisd'or los. Das zweitemal verliert er sei-
nen stark mit Porcelain und Glas beladenen Wa-
gen wirklich, weiler beim Kloster Min wieder be-
troffen wird, vermuchlich mit CoMrebande, und also
lieber Wagen, Pferde und Waare im Stich zu las-
Archiv f.d. Rechtsgel. 3. Bd. 3 fett,

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