Full text: Volume (Bd. 3 (1807))

( 359 )

§. 30.
Würde solche Einsendung verzögert, so hatdaS
Collegium des judicii a quo aus dem Ober-Appella.
tions. Gerichte dringendere Compuljorialen zu ge.
wattigen.
§- ZL
Wenn in einem Appellations-Falle das Judi-
cium a quo eine schnelle Ausführung des Erkennt-
nisses ob damnum imminens irreparabile erforder-
lich findet, und von dem Appellaken deswegen An-
träge erhält: So hat dasselbe die Uebergabe der
Original Acten mit solchen Anträgen an das Ober-
Appellations-Gericht zu beschleunigen, damit die-
ses über den Suspensiv-Punct sogleich bestimmen;
oder auch nach Befinden, es sei unmittelbar oder
durch Ordination an das Judiciuma quo, proviso-
rische Verfügung treffen könne.
§. 32.
AppellationS > Eide, sogenannte constitutions-
mäßige Erklärungen, Termine, CautionSleistungen,
Apostel und alle andere Förmlichkeiten sollen bey
Appellationen an das Ober.Appellatior.S.Gericht in
Judicio a quo gänzlich wegfallen, und Nichts der
Art bey demselben wieder in Gebrauch kommen.
§. 33.
In judicio ad quod soll der Appellant die Ap-
pellation, mit Beilegung des solennen AppellationS-
Instruments, binnen des Termini fatalis von sechs
Wochen, s dic interpositae appellationis ohne Rück-
sicht auf die Ferien gerechnet, introduciren, und zu-
gleich die Gravamina justificiren.
§. 34- .
Dies Fatale ist, qua introductionem, eben-
.Ms

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