Full text: Volume (Bd. 3 (1807))

c 325 )
des Verfahrens hat man ein besonderes' Augenmerk
gerichtet und es übrigens den Landesgerichten über-
lassen *), auf die Abstellung alles Mangelhaften
bey Verwaltung der peinlichen Rechtspflege zu wür-
ken. Wenn gleich unstreitig diese zunächst Vorge-
setzten Behörden die genauest« K-nnknia davor, Haben
müssen, so kann ihre Würksamkeit doch nicht ein-
greifend genug seyn, weil die Veranlassungen zu diesen
Mängeln zu tief, in der ganzen Organisation der
Eriminal-Verwaltung liegen.
Die Menge der Behörden, die die Criminal,
Justiz

„Anlangcnd die in Unser äusütr-Canzley vorkom-
„ mende criminsl - Hachen , soll Unser Can;lcy,
„ vircctor dahin sehen, daß dieselben für andern
„in cursu flclssig getrieben werden — --—
„ und sollen dke darin erkannten decreta vor andern
„ ohne allen Aufschub excenäirct und muucliret
' „werden." Eben so das an die Laiidcsgcrichte
«rlaffenc Rcspript von 1769. M. s. oben S. 306.
Not. **) und das Circulare an die Beamte. Bey
Bärensprung Th. n> Rr. 104. '
*)• Das angczyzene Rcscript von 1769 enthält noch
überdem die dringende Aufforderung au die Landes«
gerichte, jeden Vorschlag zur Verbesserung der Cri«
Ulinal-Justiz zur Kenntnis der Landesregierung zu
bringen.

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