Full text: Volume (Bd. 3 (1807))

( ZS- 1
die angcdrohete Strafe nickt als gewisse und unaus.
bleibliche Folge des Verbrechen ansieht *). In
den

„gehen, hebt die Würkung des Andrvhcns der
„ Strafen auf."
„ Wenn man nun zu dieser verderblichen Hof-
„nung noch die Hofnung hinzukommen läßt, daß
„der Verbrecher, selbst nach erfolgter Entdeckung
„des Verbrechens, seine Strafe unverhaltnis-
„mässig mildern könne, und wenn diese Hofnung
„sogar durch eigne Erfahrung oder täglich vvrkom-
„mende Beispiele genährt wird, dann ist sicher
„ vom Andrvhcn der Strafe kein wirksamer Erfolg
,, zu hoffen. Dann ist die gedrvhete Strafe
„nichts weniger als abschreckend, und mithin ist
„es auch die in der Circular-Verordnung gedrohte
„ Einspcrrong bis zur Nachweisung eines ehrlichen
„Erwerbes (unbestimmte Strafe), keineswegrS und
„ weit weniger als die im allg. 8. R. der Dauer
„nach bestimmt festgesetzten Strafen.
*) Ich hatte auch noch hinzusetzen können „und kennt."
Denn gewis ist eSr häufig sind die Gesetze den Der-
brechden gar nicht bekannt gewesen. Ich kann hier
wieder auf die bekannte Constitution wegen der Pfer-
dediebe verweisen. Fast alleDefensoren haben dies
als Milderungs-Moment arripirt, und die Richter
haben die nicht gehörige Bekanntwerdung in den
Ent-

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.

powered by Goobi viewer