Full text: Volume (Bd. 3 (1807))

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Vehaupkung vom H. und L. G. nicht zugestanden
worden, vielmehr hat dasselbe im Jahr 1802 Ap»
pellalionen vom Stadtgerichte angenommen. Das
H.u.L.G. berichtete dieserhalbam 24sten Jul. 1802
an die Regierung und diese gab dem Regierungs»
Fiscal Auftrag das Stadtgericht gegen den Magi»
strat zu vertreten. Die Sache ist aber nicht zum
Fortgang gekommen.
Folgende Regiernngs-Rescripte sind in dieser
Angelegenheit nach und nach ergangen.
I.
An das Hof- und Land, Gericht.
Frieder ich Franz von Gottes Gnaden
Herzog zu Mecklenburg rc. rc» *
Unfern gnädigsten Gruß zuvor. Wohlgebohrner,
Veste, Ehrnveste und Hochgelahrte, liebe Getreue«
Bei Retradirung der unterm 24sten Julius d.J.,
mittelst euers Berichts, über die von dem Magistrat
der Stadt Parchim behauptete Unzuläßigkeit einer
Appellation von Unferm dortigen Stadtgerichte un-
mittelbar an Unsere Landesgerichte, eingereichten
Acten, geben Wir euch ans dem copeilichen Bei-
schluße zu ersehen, was Wir deshalb Unserm Re»
gierungs-Fiscal Hofrath Bouchholtz committiret ha-
ben, und verbleiben euch mit Gnaden gewogen,
Ge-

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