Full text: Volume (Bd. 3 (1807))

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ohnehin aber auf alles dieses um fo weniger hier so
strenge zu sehen, als immer ein Diebstahl, welcher
zu Erkennung der ordentlichen Strafe hinreicht,
übrig bleibt, bei welchem so viele Umstände zusam-
men kommen, daß an dessen Gewisheit kein ver-
nünftiger Zweifel übrig bleiben kann, indem über
die zu Klein. Hundorf begangene Entwendung kei-
neswegeö allein die Angabe des Beschädigten, son-
dern ein Verfolgen der gestohlnen Pferde, ein Ge-
ständnis des Jnquisiten Schütz vor der Jnquisi»
tionscommission zu Güstrow, wie er diese Pferde
erkauft, dessen zutreffende Beschreibung von dem
aussern Ansehen, und den Benennungen des Jnqui-
stten Schütz als damaligen Verkäufers der Pferde
sowohl, als das wirkliche Aufsinden und Zurück-
bringen der gestohlnen Pferde durch denselben Mann,
dem schon früher in dieser Absicht ein gerichtlicher
Pas nach dem Zeugnisse des Gerichts ausgefertigt
worden, die wirklich vorgenommene gerichtliche Be-
augenscheinigung des Orts, wo das Verbrechen be-
gangen, bei welcher alle Umstände mit der Aussage
des Jnquisiten zusammentreffen, und selbst noch die
neue Ausbesserung der Stelle, wo der Diebsgehülfe
des Jnquisiten eingestiegen, welches dem Vorfinden
des wirklich noch ofnen «ingebeochnen Lochs in der
Ge-

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