Full text: Volume (Bd. 3 (1807))

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eine blosse Ladung nichts entscheidet, so ist auch eine
Rechtsverletzung ungedcnkbar, so lange kein Theik
den Grund seines Widerspruchs vorgekragen hat und
damit enthöret ist.
Dieser Fall tritt bey einer Citatio ad producen-
dum testes in so ferne völlig ein, als es den Par-
theien, den Zeugen und jedem Interessenten unbe-
nommen bleibt, die Gründe seines Widerspruchs da-
gegen dem Richter vorzutragen, und sich vorher,
ehe sie angebracht worden, — eine Entscheidung dar»
über unmöglich denken laßt.
Wenn wir es also auch als unbestritten hätten
annehmen können, daß E. H.D. hohe Regierung
der von uns erkannten Zeugenvorladung von AmtS-
wegen zu widersprechen berechtiget wäre, so dürften
wir doch aus diesem Grunde nie eine Mißbilligung
unftrs rechtlichen, unpräjudiclrlichen Verfahrens
erwarten. Ob jener Widerspruch von rechtlichem
Bestände sey, stehet zwar dahin und wir enthalten
uns zur Zeit alles Urtheilö darüber. Da er aber
die alleinige Veranlassung geworden die Rechtlichkeit
unsers Verfahrens höchsten Orts in Zweifel zu
ziehen, so halten wir uns
4) so berechtiget als verpflichtet, E.H.D. in
Rescripto d. 9. Decbr. S. p. uns eröffnet« Gründe,
mit

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