Full text: Volume (Bd. 3 (1807))

( 201 )
Anleitung des hohen Rest. vom 9ten Dec. v. I.,
freilich von einem etwas veränderten Gesichkspuncte
cus'gchen, als welcher in unferm unterthänigen
Berichte vom 2. ei. angenommen ist. E. H. D.
werden aber bey Vergleichung der beiden Rest. v.
13 Nov. und 9 Dec. v. I. den Grund dieser Abwei»
chung Höchstselbst ermessen. In jenem ward nnö E.
H. D. höchste Meinung dahin eröfnet: „daß die
„Superintendenten zu der begehrten Zeugnis,
„ablcgung nicht für schuldig gehalten wer,
„den könnten." Dieses aber, nemlich das Rest,
v. 9. Dec, erläutert uns die, höchste Intention dahin,
daß Höchstdiestlben
„die Vorladung der Superintendenten in
„dieser Sache von Amtörvegen nicht
„zugebcn können,
gnädig dafür halten. Bcyde Rücksichten sind an
und für sich freilich so verschieden, daß sie nicht nach
gleichen Grundsätzen beurtheiler werden können, und
wir geben es gerne zu, daß die Vefugnis Ew. H. D.,
jener Zeugenvorladung von AmtSwegen zu wider-
sprechen, von der persönlichen Jnhabilität der Zeu-
gen ganz unabhängig sey, und darüber in einem
Rechksgange zwischen den biöhero litigj-
renden Partheyen nichts entschieden werden
könne,

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