Full text: Volume (Bd. 4 (1818))

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eines einzelnen Mitgliedes. Das Justiz- Colle- .
gium hat als solches kein anderes Interesse, als,
durch unpartheiliche GerechtigkeitS - Verwaltung
sich die allgemeine Achtung und das Vertrauen
aller procesführenden Theile zu erwerben. Von
diesem 'Interesse wird die Mehrzahl eines jeden
Collegiums immer lebhaft ergriffen und dadurch
das stärkge Gegengewicht gegen jede unedle Ein-
würkung bereitet. In dieser Ueberzeugung erklä-
ren einzelne Gesetzgebungen die SyndicatSklage
gegen ein Collegium für unzulässig.
-Die K. G. O. *) und die Wismar» Trib.
O. **) sprechen, offenbar nur von der Syndicats-
klage gegen, einzelne Mitglieder. Eben so die
Cell. £>. A. G D. ***X Auch wissen wir von einem
neueren Schriftsteller ****), daß bei den Delibe-
ratione« über diesen Theil der Cell. O. A. G. O.
am 10. Sipt. 1710 concludirt ward. „Von Be-
langung eines ganzen Collegii ex 8^n6icmu
„mögte^ zu abstrahiren seyn, weil, daß dergleichen
„Casus
»»*» . »}, "■ " ' .., 1" ' ,"T>■«.,« p »y»M |
*) K. G. O. Th. z. Tit. 6z. §. Wo aber.
**) Wism. T. O. Th. z. Tit. 8. §. Wann eine
Parthei rr.
. «**) hell. 0, T G. O. Th. 2. Tit. 17.
****) Bülow über Verfassung rc. des O. A. G. zu
Celle. Th. 2. Anhang. Kap. 2. §. 528. not. 14.

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