Full text: Archiv für die Rechtsgelahrtheit in dem Großherzogthum Mecklenburg (Bd. 4 (1818))

c 597 )
das Reichekammergericht erklärte die Gäter
ebenfalls für Fideicommißgüter. Ein hiegegen
eingewandtes Restttutionör Gesuch blieb unent-
schieden, weil inzwischen die Auflösung des Ge-
richts erfolgte. Außerdem war in der Sache
die Veränderung eingetretcn, daß der Baron
v. Hammerftein GeLmold und der Klo-
sterhauptmann v. Lowtzow auf Klader, in
deren Rahmen die dritte der aufgeführten
Schriften abgefaßt ist, an die Stelle der übri-
gen (wahrscheinlich aller,) Creditoren, welche sie
ausgekauft haben, traten. So war die Lage
der Sache, als die großherzogliche Regierung
im vorigen Jahre wegen des landeSr und lehn-
herrlichen Interesse den Verkauf der Güter be-
fahl Dies verbat-der Graf v. d. Schuten-
b urg mit Bezug auf die Erkenntmsse des
Reichskammergerichts, und verlangte eine richter-
liche Entscheidung hierüber^ Wie er aber mit
seinem Gesuche abgewiesen ward, wandte er sich
an die Bundesversammlung, welches die Folge
gehabt hat, daß in dem Termin zur Ausübung
des Jinis idem offerendi»fcer reine Zuschlag
nicht erfolgt ist.
Die Rechtsfrage, was bei dem fortdauern-
den Mangel der im Landesvergleich verheißenen
allgemeinen Vorschrift zu einem vollgültigen Fi>
deicommiß über rin Lehr,gm erforderlich ist,
wird in diesen Druckschriften nicht weiter ge-
bracht, wie dies auch nicht zu erwarten war.
Die factifche Frage hingegen, ob diese Güter
Fideicommißgüter geworden, oder ob das zum
An-

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