Full text: Volume (Bd. 4 (1818))

< *9° )

Verbindlichkeit zur Verpfändung der Grund-
stücke, mir denen der Cautionspfiichrige an-
gesessen ist, befreiet. Ohne diese ausdrück-
liehe Verpfändung würde in Ermangelung
einer gesetzlich schon Statt findenden still-
schweigenden Hypothek, die Angesessenheit
die künftige Sicherung des Streitobjects
nicht zureichend Hervorbringen, weit so-
dann alle, während des zwischen der Caur
tiovSleistung und deren Realifiruug liegen-
den Zeitraums, contrahirte hypothekarische
Schulden dieser Forderung Vorgehen,
b) Daß der angesessene CaurionSpflichrige dem-
jenigen, welchem er caviren soll, bei der
Verpfandung seines Grundstücks von der
Größe aller, der jetzt zu bestellenden Hypo-
thek eventualitei* noch vorgehenden hypothe-
karischen oder mehr bevorzügten Forderun-
gen eine richtige Ueberzeugung verschaffen
muß. Hieraus allein kann die erforderliche
Zureichlichkeit erhellen, und ohne diese ist
die offcrirte Camion keine Caution.
Im Fall der Angesessenheit des Cavirenden
mit städtischen Grundstücken ist daher von dem
Hof- und Landgericht immer auf die Eintragung
der CautionSnotul in das Stadtpfandbuch, der
Bescheinigung des Werths des Grundstücks und
auf die Beibringung eines magistratischen Arre-
stes über die Größe der schon inrabulirten Forde-
rungen erkannt worden.
Bei der Angesessenheit mit einem Landgute
muß, wenn nicht bei der Existenz eines Hypo-
theken-

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