Full text: Volume (Bd. 4 (1818))

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KsMhtt nur zu Irrungen, wenn man die sich
vereinigt 'habenden Appellanten oder Hppellaten,
als Milgen offen Äüsiehk Z. E. von
i. 2. z. 4. 5. 6. 7. 8
eines Priorität« - Urtheils, ergreifen 6. 7. 8. ge-
meinschaftlich -die Appellation gegen 5. Bei ge-
nauerer Prüfung der Sache ergiebt sich, daß zwar
6, aber weder 7 noch 8 den Vorzug vor dem Ap-
pelaten hat. Sollte das una eadcmque sors
^r Litisconftrren hier Statt haben, sowürde das
erste Unheil pure bestätigt werden müssm, das
würde die Appellanten nöchigcn, die Rechtsmittel
immer separat auszuführen, um des leidigen Wor-
tes „Litiöronforten-^ wällen. Ich nehme bei dieser
gemeinschaftlichen Ausführung des Rechtsmittels
keine Mitgenossenschaft an, und da steht nichts
entgegen in dem eben bemerkten Fall in zweiter In-
stanz zu erkennen r
-' - r. 2. 3, 4. 6. 5. 7. 8.
Damit ist jedoch der Fall nicht zu verwechseln: wenn
es sich vorhin ergeben hätte, daß zwar 8 den Vorzug
vor 5, 6 und 7 aber schlechtere Rechte als 5
hatte. In diesem Falt muß 8 den Proceß ge-
gen 5 verlieren; nicht, weif er citisconsorre von f
und 7 ist, sondern, weil er den Vorzug des 6
und 7. vor sich hat rechtskräftig werde« lassen.
Daher kann der Proceß keinen ander« Ausgang
ha-

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