Full text: Volume (Bd. 4 (1818))

C 234 )
§♦ !!♦
Die Schwierigkeiten auf welche, wir bei un-
fern Priorität-Urtheilen zweiter Instanz'stießen,
liegen also, so wenig in l. r6. I). gui por. in
pig. ♦ als rn dem Satz: si vi,,c6 vincenrem re,
etiam vinco te; sondern haben ihren Grund
darin: daß das PrioritätS- Urrheil rücksichtlich
der in Ruhe gebliebenen Cceditoren in Rechts-
kraft trrlt, wodurch rückwärts das Recht zwi-
schen ihnen und dem Äppellaten und vorwärts
das Recht zwischen ihnen und dem Appellanten
stxrrt zu werden scheint.
Das Verhältniß, welches dadurch zwischen
den z. v£. so locirien Creditoren: A. ß. L. ent-
standen ist, scheint, wie wir oben gesehen haben,
mir der 'Appellation des L gegen A, welche nicht
auch gegen ß gerichtet ist, 4m Widerspruch zu
stehen. Um zu erfahren, welche Beschaffenheit
es mit die,em anscheinenden Widerspruch hat, ist
es nöthig vor allen Dingen den Inhalt des von
C ergriffenen Rechtsmittels zu untersuchen.
Was sagt C, der das Rechtsmittel, nicht
gegen B, sondern allein gegen A ergreift? Kann
er wohl sagen: dem ß gebüyrt zwar der Vorzug
vor nur, und mir gebührt der Vorzug vor A,
dem A gebüyrt aber der Vorzug vor ß. ? — Ver-
nünftigerweise kann C das nicht sagen, so wenig
als

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