Full text: Volume (Bd. 4 (1818))

( 220 J

die Beschwerde und Entscheidung nur auf ihrem
Vvrzug vor.dem Creditor 19 beruhete. Im
ersten Fall, sagt Gönner, Härte tm RevisoHo
von Ämtswegen. cie Adcitation des CreditorS »6
zur Berichtigung des Legitimalionsr PunctS verr
fü. r werden müssen; denn 16 war alsdann der
angegriffene Theil, und niemals konnten 17 und
18 -hm den Vorzug, aus dem in so weit rechtS?
kräftigen PrioritälS:Urchelle streitig machen, ohne
ihre Beschwerden gegen daß AppellationS-Urtheil/
auch wider dm Creditor 1$ als revisischen THM
zu richten.' ^
Dre G ö nn er sch e ' Meinung hat einigen
Schein für sich, ste hält aber keine genauere
Prüfung aus. Nach Gönner soll man auf
die Beühwecde Ul'd dir Entscheidung sehen,
«Ud daraus beurtheilen, ob der zwischen stehende
in Ruhe gelassene Creditor als Gegner mit atu
gesehen werden muß. Das heißt beinahe: mast
muß erst ein Unheil machen, um zu erfahren,
wer die streitenden Theile sind. Ferner, was
Gönner hier mit der von Amtswegen zu vcrr
fügenden Berichtigung des LegitimationS'PunctS
will, ist schwer einzujehen. Eö ist hier also von
der Passivlegitlmaüon die Rede: warum wäre
aber 19 allein ad eausam nicht legitimirt? aus
welchem Grunde muß r6 ssch mit ihm vor bim
den?—

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