Full text: Volume (Bd. 4 (1818))

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Erben durch Vermischung des Nachlasses des
Schuldners mit ihrem Vermögen, oder durch
Verkauf von Erbschafts-Sachen ganz oder theilr
weise vereiteln könnten, und um so mehr als der
Antrag auf der — Nichtanerkennung der Erben
beruhet, muß der Gläubiger, noch bevor die
Erbschaft von den Erben angetreten ist, machen
können. Das Gericht wird auf den Antrag,
wenn die Forderung bescheinigt ist, die Seque-
stration des Nachlasses verfügen müssen. Treten
die Erben die Erbschaft pure oder cum bene-
ficio inventarii an, so sind sie dann über die
Separation zu vernehmen. Können sie die Ser
paration durch die oben aufgezählten Einreden nicht
beseitigen, sso darf ihnen die Erbschaft und deren
Administration nicht eher überlassen werden als, bis
der oder die Credrroren, welche aufSeparatisn anger
tragen haben, befriedigt sind. Das weitere Verfah-
ren wird sich bei einer Jnfuffieienj des Nachlasses* *)
in

forum domicilii des Erblassers > ober besten
gewöhnlicher privilegirter Gerichtsstand. Anders
Lauterbach a. a. O.
*) Die Behauptung, daß die Erken den Credito-
ren, welche agf Separation angetragen haben-
bei Unzulänglichkeit der Erbschafts-Masse Nur so
Nrchi» f. d. Recktsgrl. 4r Bd- «4 Viel

4

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