Full text: Volume (Bd. 4 (1818))

( 2vL )

Ueber die Art und Weise, wie die Separa-
tion gerichtlich geltend gemacht wird, darüber fin-
det sich in den Pandecren nichts besonderes , und
eben so wenig bei den Schriftstellern, welche ich
habe nachschlagen können. Es wird also noch-
wendig, aus dem Wesen der Separation und der
Rechtö-

verschiedenen Particukarrechten verlängert. Im
M e ck l e n b u r g i sch e n hat rücksichtlich der
großväterlichen und väterlichen Credi-
tore» des Gemeinschuldners die separatio
bonorum ohne irgend eine Zeitbeschränkung
Statt. Constit. vom 29. Jan. 1646. Die Pra-
xis scheint dieß auf die Creditoren eines jeden
Erblassers des Gemeinschuldners auszudehnen,
auch auf die Anerkennung des Erben keine Rück-
sicht zu nehmen. Von einem Kenner des Rechts
und der Praxis, wäre eine Abhandlung der so
Wichtigen separatio bonorum defuncti a bonis
heredis, nach Mecklenburgischem Recht zu
wünschen. Was die Schriftsteller über das
Mecklenburgische Recht davon sagen, ist
sehr dürftig und verweisen sie meist auf das
Römische Recht. Freilich werden nur in Bezug
auf den Concurs über das Vermögen des Erben
^Abweichungen vom gemeinen Rechte sich anfüh-
ren lassen.

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