Full text: Volume (Bd. 4 (1818))

C J59 )
Diese Stelle redet zwar nur von Geschenken,
voy einseitigen Versprechungen, wie,Neundorf
selbst gestehen muß; allein er meint -och, daß
der Grund der Bestimmung, welcher in den
Worten: periclirances pro s^uce, liege, den
Rechrsgelehrte« allerdings berechtige, diese Vor-
schrift nicht bloß Mf Schenkungen oder Ver-
sprechungen zu beziehen, sondern auf alle Ver-
träge, welche der Arzt mit seinem Kranken schließe,
auszudehnen; writ es sonst leicht sey, das Gesetz
zu umgehen.
Hauptsächlich sind es zwei Gründe, aus
denen er diese Ausdehnung rechtfertigen zu kön-
nen glaubt:
r) Man müsse mit obiger Stelle noch eine
Constitution der Kaiser Theodosius und Ar-
kaoius *) verbinden, wo es heiße:
Venditiones, donationes, transactiones, quae
|>er potentiam extortae sunt, praecipimus
infirmari.
In diesen Worten wären nun alle die ge-
nannten Verträge denjenigen Personen, welche
Macht hätten, untersagt worden. Dieses passe
auch

*) In c. ult. C. de bis quae vi (11, 2s.) Diese Ver-
ordnung ist aus.c. ult. C. Tb* de non contrah*
eint* (m, r.) i

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