Full text: Volume (Bd. 4 (1818))

c *58 )

keineswegs zur Folge habe, ein sonst gültig ein-
gegangenes . Geschäft zu vernichten oder aufzu-
heben.
Was hier mithin, als ein' astgemeiner Grund-
faß, so bestimmt ausgesprochen wird, muß auch
rüct sichtlich der Verträge der Aerzre mit ihren
Kranken gelten.
Dennoch soll hauptsächlich folgende zweite
Stelle, welche nun genauer erörtert werden muß,
eine Ausnahme von jener allgemeinen Regel ent-
halten und begründen. Diese angebliche Aus-
nahme findet sich in einer Verordnung der Kaiser
Valentinianus und Valens*), welche von
den Compilawren der Justinianeischen Gesetzsamm-
lung aus dem Theodosianischen Codex **) verstüm-
melt unseriNj Codex einverleibt wurde, und also
lautet.
Archiatri, scientes annonaria sibi commoda
a populi commodis ministrari, honeste ob-
sequi tenuioribus malint, quam turpiter ser-
vire divitibus. Quos etiam ea patimur Acci-
pere, quae sani offerant pro obsequiis, non
ea, quae periclitantes pro salute promittunt.
Diese

*) In c. 9. C. dö Profess, (x, 52.) Vergl. zu dieser
Stelle Amaya inComm. ad c. 6. C. eod. in Qpp.
P- 577*
**) b* c- 8* C. Th, de medic. et Profess, (im, Z.)

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