Full text: Volume (Bd. 4 (1818))

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hochbegünstigte Vorsicht anwandte, mit dm Be-
klagten, der' es an aller erforderlichen Vorsicht
fehlen ließ, gleich zu stellen, fo höchst billig ist
es, den Beklagten büßen zu lasten, was er durch
feine Nachlässigkeit verschuldete, so recht ist eS,
das Liquide und sofort Kläre nicht nach dem Illi-
quiden zu verzögern.
Ueberdies haben auch die Gesetze vielleicht
mehr noch, als die Billigkeit erheischt, zum
Besten des sorglosen und. schlecht vigilireuden
Beklagten dadurch gethan, daß sie den Kläger
in dem Falle- wo er auf die Erlangung seine-
liquiden Recht- und auf die Separation des
Liquiden vom Illiquiden besteht, zur Leistung
einer Caution pro separato verpflichten, eine
Verpflichtung die, soviel die Mecklenburgische
Gesetzgebung betrifft, noch durch eine neuere
Verfügung strenger gemacht ist und den Beklag-
ten, wenn er ex causa liquida zahlen muß, die
künftige Verfolgung feines Rechts auf das voll-
kommenste sichert. Es trifft ihn also , wenn er
mit Recht auf den Gewinn seines Rechtsstreits
hoffen durfte, nur die Last der ersten Auslage,
einer Auslage, die jedoch dem Kläger sehr nütz-
lich ist, und ihn mehr als irgend ein anderes
Mittel gegen die Umzüge des Beklagten in.
Schutz Nimmt. Denn es ist nicht zu bestreiten,
daß

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