Full text: Archiv für die Rechtsgelahrtheit in dem Großherzogthum Mecklenburg (Bd. 4 (1818))

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marietät eigentlich nur in dem schleunigen Pro-
ceßgange. Mil der Untersuchung der zum Be-
weise des KlagegrundeS . eingereichten Urkunden
ist das Gehör des Beklagten verbunden. Der
angesehte Termin ist dazu bestimmt, die Sache
in einer, vollständigen Verhandlung zu erörtern,
und spruchreif zu machen, und der einzige Umer-
schred zwischen diesem und dem ordentlichen Pro-
cesse besteht also darin, daß bei dem Erkenntnisse
auf das Terminsprorocoll bloß hie Richtigkeit
der Urkunden und die darin dargelegte Beschaf-
fenheit der Einreden des Beklagten den Richter
rnotivirt, dieser dagegen aber berechtigt ist, das,
was in dem Termine von den Parrheien nicht
sofort zur Spruchreife gebracht ist, in seinem Er-
kenntnisse unberücksichtigt zu lassen. AZelch ein
LeMarer Grund könnte hier noch der Behaup-
tung unterliegen: die Sache brauche in dem
angesetzten Termine von dem Beklagten nicht
Zur Spruchreife gebracht zu werden? Der Exe-
cutivrPrpceß würde nach dieser Behauptung sei-
nen lehren Zweck verliehren, er würde aufhören
zu seyn, was er ist,, und den Gesehen nach seyn
M.
Nicht anders ist es mit dem Mandars-Processe.
Nach der Natut dieses fummarifchm Pro-
cesses ist derselbe für den Kläger nur unter der
Bedinr

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