Full text: Volume (Bd. 4 (1818))

C 93. )
allein diesen beiden Prvceßarten ihre" Einleitung
geben, und es ist unmöglich ohne sofortige Liqui-
dität des Klagegruttdes ein summarijches'Proceßr
verfahren einzuletreu.
Dagegen ist ist Ansehung des Beklagten der
Zeitpunkt, wo die Einrede zur Liquidität gebracht
werden soll, der, wo der Richter darüber, ob er
im. Gange des stiMmärischen PröcesseS verbleiben,
oder in den ordentlichen' Proceß übergehen soll,
zu erkennen hat,' also im Erecutiv- Proceß der
Augenblick, wo der zur Recognirron der Urkunden
und zur Vorbringung der Einreden angesehre Ter-
min geschlossen wird, in dem Mandats - Processe,
mit einer einzigen, unten vorkommenden Aus-
nahme, der Augenblick, wo per Kläger auf die
ihm mitgetheilte Exceptionalhandlnng des Beklag-
ren replicirt. •
* So wie also der Kläger beiUebcrreichung
der Klage seinen Klagegrund beweislich darlegen
muß, so muß der Beklagte seine Einreden beivin
fen haken, wenn die Replik des Klägers ein ge-
reicht wird, und dw zwischen der Einredefthrift
und der Replik kein-weiteres Gehör des Beklag-
ten Statt findet, so folgt hieraus, daß m i t Ueber-
rer chussg der Einredefchrift die darin vorge-
brachten Einreden,^—es versteht sich von selbst, daß
nur von eigentlichen Einreden, deren Beweis dem
- - ' ' ■ Be-

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