Full text: Volume (Bd. 1 (1803))

( 36 )
Jnquisit allerdings nicht viel Gutes versehen mögen,
und gegen welchen er an solchem einsamen Orte keinen
Beystand zu hoffen hatte, auch nicht füglich entsiie-
hen konnte; so wie
7. diese seine Angaben dadurch merklich unter-
stützt werden, daß der Weber Wiese, als sein
Hausherr, eydlich bezeuget, es sey Winterhof dem
Fischer bey einer vorgewesenen Schlägerey überlegen
gewesen, und habe Letzter» untergehabt.
Gleichwohl haben wir hierauf eine Befreiung
von aller Strafe/ oder auch nur eine gelindere
Strafe zuzuerkennen, ein billiges Bedenken getragen;
vielmehr glauben wir
8- in den vorliegenden Untersuchungs - Acten
zureichende Beweise zu finden, daß sowohl die in
dem Hohenbruch gefundenen Menschen-Gebeine und
Kleidungsstücke traurige Ueberbleibsel des Körpers
und der Kleidung des so plötzlich verschwundenen
Fremden, der sich Winterhof nennen ließ, gewesen
sind, als auch, daß der Jnquisit für den Thäter
des an diesem Menschen begangenen TodtschlageS,
seinem Geständnisse gemäs, zu halten sey, wogegen
alle von der Einbildungskraft zu schaffenden Mög-
lichkeiten so lange nicht in Betracht kommen können,
als solche nicht durch factische Umstände unterstützt
und

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