Full text: Volume (Bd. 1 (1803))

( 28 )

seiner Abwesenheit dem Winterhof dessen Sachen,
gegen Erlegung der ihm angeblich schuldigen 8 Rklr.
ausantworten möge. Hingegen behauptete Jnquisit
gegen mehrere Personen, daß der Winterhof nicht
nach Malchin zurückkommen werde, sondern einen
Brief von Berlin, den er auch vorzeigte, geschrie-
ben habe, Inhalts dessen er unter dem Regiments
des Prinzen von Hohenlohe angeblich angestellt
wäre. Nach dieser Zeit hat jetziger Jnquisit sich
der Betten und Kleidungsstücke des Winterhof
angemast; erstere zu Gelbe gemacht, und letztere
zum Besten seines Sohnes verwandt, mit dem
Vorgeben, daß jener ihm selbige brieflich, statt der
schuldigen Zahlung überlassen habe.
Diese so merklich verschiedenen Aeusserungen des
Inquisiten sind so lange unbeachtet geblieben, bis
am aasten Januar 1792. dem Malchinschen Stadt»
Gerichte die Anzeige gemacht ward, daß in dem
dortigen Hohenbruchs ein todter Mensch oder wie die
Folge eS ergeben hat, nur die Gebeine desselben,
und dabey ein Hut mit einem gemahlten
Knopfe nebst einem kleinen geschriebenen
Buche waren gefunden worden, wobey einige
Bürger den Hutknopf und das Buch für
Sachen, welche dem, im vorigen Jahre verschwun-
denen

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