Full text: Archiv für die Rechtsgelahrtheit in dem Großherzogthum Mecklenburg (Bd. 1 (1803))

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überall nicht von dem Magiflratu gefedert oder ge-
nommen.
6z) Das Stategeld bleibet dem Magistrat, die
Decimse aber, wenn ieute hiesebst ihre Güter er-
worben, und nachgehends solche anderswohin brin-
gen und sich hinwegbegeben wollen, stießen in die
y Kämmerey.
66) Von den Brüchen oder Strafgeldern soll
hinführo die Haifte in die Kämmerey stießen, das
Uebrige bleibet dem Magistrat.
67) Dem Bürgermeister wird in Zukunft das
von ihm nach eigner Anzeige der Rathsverwandten
bisher allein genossene Accidens der Meldegelder dem
Herkommen nach gelassen.
68) Für Confirmationes und Einzeichnung der
Verschreibungen in das aufzurichtende Stadt-Pfand»
buch, wird, wenn die Verschreibung unter 102
Rthlr. oder so hoch sich beträgt, dem Magistrat zu-
stimmen 1 Rthlx., dem Stadt-Secretario is ßl.
und dem Bürgermeister pro Sigillo 4 ßl. gegeben.
Ist das Objectum der Verschreibung aber höher, so
wird bis auf zoo Rthlr. dem Magiflratui elnThaler
mehr, und so weiter für ioo, Rthlr. 3 Rthlr. rc.
gerechnet. Die Gebühr des Secretarii und des
Bürgermeisters für das Siegel aber steigt nicht.
69)

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