Full text: Volume (Bd. 1 (1803))

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senden ungesucht eine Reihe gefälliger Züge vor Au-
gen. So ist das Bild seiner Individualität zu»
rückstosscnd und anziehend. Wenn man nur allzu-
häufig nicht umhin kann, den Verbrecher zu verab-
scheuen, so ist es doch wahr, daß man auch nicht
selten des wohlthuenden Gefühls geniest, den Men-
schen

Druck bestimmten, Verhandlung entschuldigen soll,
-k) noch die andere hinzufügcn, daß Schriften der
Art, schon wegen des Interesse ihres Gegenstandes,
einigen Anspruch auf Aufmerksamkeit behaupten: so
halte der Einsender nur noch den Wunsch zu aujsern,
daß er durch die Bearbeitung seines Stoffes jene»
Anspruch nicht wieder verwirkt haben möge. Was
übrigens zur Widerlegung dieser Dcfcnsionalen in de»
Entscheidungsgriuiden, oft blos absprcchcnd, nicht
selten aber auch scheinbar zutreffend, vorgctragcn ist,
dem hat man in der zwcytcn Vcrtheidigungsschrift
nach Möglichkeit zu begegnen gesucht.

ck) Für Entschuldigung'unaufmerksamerer Bearbei-
tung und wenigerer Achtsamkeit, kann dies
unmöglich gelten. Eine Arbeit, deren nächster
Zweck es ist, einem Menschen das Leben zu retten,
verdient gewis eben so viel Flcis und Aufmerksam-
keit, wie irgend eine zum Druck bestimmte Schrift.
d. H.

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