Full text: Volume (Bd. 1 (1803))

( III )

auf die Vestung zurück gebracht worden, wo er aber
mit dem Sklaven Holck einen Klumpen Bley von
r; Pf., der in das Materialhaus des Zeughauses
gehört, entwandt und deshalb zur Strafe des Stäup«
besens und des Brandmals vor der Stirn , imglei-
chen der unehrlichen Sclaverey, auf Lebenszeit jver-
urtheilt und zu dem Ende nach Cronenburg zuruck
gebracht sey, ohne daß jedoch ein anderer Diebstahl
einiger Kleidungsstücke auögekommen fey, mit die«
fem Geständnisse zwar in den meisten Puncten die
dem Schreiben des Königlich-Dänischen Hof- und
StaatS-GerichtS beygefügten Protokolle übereinstim-
men, jedoch daraus noch hervorgeht, wie a) der
Jnquistt nicht blos wegen eines Diebstahls beym
Doctor Mauckre zur Sclaverey verurtheilt worden,
sondern weil er schon vorhin zmal wegen Dieberey
bestraft war, sich wieder als Dieb betreten lassen,
und sich zu den Entwendungen Diebesschlüssel be-
dienet, andere zur Theilnahme an der Dieberey ver-
führet, und solchergestalt an 8 verschiedenen Stellen
theils Geld, theils Sachen gestohlen, welches in
allen den Werth von 245 Rthlr. z Mk. 14 ßl. D«
ausmacht, und wovon io; Rthlr. 4Mk. 14 ßl.
unerfeßt geblieben; sodann b) dieser Verbrechen hal-
ber Inquisitzwar vom Kriegs-Gerichte unterm i6ten
April

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.

powered by Goobi viewer