Full text: Volume (Bd. 1 (1803))

( 92 )

Amts-Eingesessenen, worunter sich eine Menge von
der oft berührten Classe befänden, dazu gelangt sey.
Der Beklagte wollte zuerst die Einrede gegen
ihn geltend machen, daß er in dieser Sache ihm
nicht allein Rede stehen könne, weil sie nicht sein
Interesse auöschlicslich, sondern das Interesse des
ganzen alten eingebohrnen Adels beträfe. Er ver-
langte deshalb sowohl vom engern Ausschüsse, wie
auch von derLandtagS-Versammlung die Vertretung
in diesem Prozesse, sie ward ihm aber aus zureichen-
den Gründen von beyden Seiten abgeschlagen.
Demnächst stützte er sich auf die oben angezogene
Stelle der Landtags-Protokolle und behauptete, daß
jener Extract allerdings ein Landtags -SchluS sey,
weil er ohne einen bemerkten Widerspruch, dem
Landtags - Protocolle einverleibt worden wäre,
mithin für eine einhellige Beliebung geachtet
werden müsse. Er behauptete ferner darans,
als einer lex päctitia, ein jus quaesitum zu
haben und also sie unstreitig für sich anziehen
zu können. Ueberdem führte er einen gleichen
Fall aus älteren Zeiten an: es habe nemlich der
von Vegesack, welcher ein nobilis non receptus
gewesen sey, auf dem Landes-Convente als Depu-
tier des ritterschastlichen Amts Wittenburg erschei-

neu

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