Full text: Volume (Bd. 4 (1842))

Zweites Hauptstück.

Erster Abschnitt.
Von der Natur des Eigenthums an unbeweg-
lichen Gütern.

§. i.
Quellen dieses Rechts.
^»^ssenbar prädominirt im Code die germanische Slti-
sicht von dem Grundeigenthume. Freilich ist Manches auf-
gehoben/ was sonst mit der Regalität oder mit den herrli-
chen Rechten zusammrnhing; daher gehört Alles, waö unter
der Oberfläche des VodcnS liegt, zum Eigcnthume, T) und
«ur daS ist aufrecht erhalten, was nach den Länder.Contu-
M68 aus der Benutzung der Gewässer, und der landwirth-
schastlichen Nachbarschaft, ferner nach den StädieeoukumeS
aus der Bauordnung vorhanden war. So entspringen dann
besondere gesetzliche Rechte
a) aus der Lage der Orte, wegen der Gewässer und
der landwinhschaftlichen Nachbarschaft,
d) wegen Scheidemauern, Scheidegräben, Zwischen-
mauern, Aussicht und Dachtraufe, endlich aber auch

i) Einige wollen hier römisches Recht finden z. 83- Thibaut:
allein wollte man eine Vergleichung anfiellen, so wäre lediglich
auf die im alten Stödterechle angegebenen Grundsätze zurück-
jugeben. Coulume de Paris art. 1 fs7. Quiconque a le sol.
appelli Pelage du rez de chaussee d'aucun heil tage, il peut
et doit avoir le dessus et le dessous de son sol et peut
edifier pardessus et pardessous, et y faire puits, aisemens et
aulres choses licites s’il n’y a titre au contraire.

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