Full text: Volume (Bd. 2 (1837))

22. Ueber Redotation

ueber Redotation.
Don Roßhirt.

dieser Punkt ist in der neuesten Zeit ohne hinreichende
Unterscheidung von Zimmernd und selbst von Glück')
behandelt worden/ und deshalb weniger richtig dargestellt
alS in früheren Zeiten.
Huber in seinen Praelect. ad Pand. lib. 23. lit. 3. §. 3.
erklärt sich kurz so über die Sache:
Usque adeo intendunt hanc necessitatem (nämlich
patris dotem constituendi) Interpretes, ut si dos data
sine culpa tiliae perierit antequam marito daretur vel ad
secundas nuptias5 non ita scilicet, ut dos viro data et
consumpta durante eodem matrimonio reddenda sit.
In dieser Darstellung wird vorausgesetzt/ daß die dos
der Tochter gegeben sey/ damit ste von dieser in einem Zwi-
schenräume/ wo ein Verlust derselben eintreten kan«/ dem
Manne zugebracht werde: diese Ansicht ist höchst unjuristisch
denn die dos wird,ja vom Vater dem Manne seiner Tochter un-
mittelbar bestellt/ und was etwa der Tochter vor der Ehe
dotis nomine gegeben wäre ist keine d08/ die dos entsteht
erst mit der Ehe, und in diesem Augenblicke fangen auch die
Rechte des Mannes an den Dotalobjecten an.9) Die Sache
muß also anderst gestellt werden/ als wie Huber gethan
bat. Abzuscheiden sind vor Allem folgende 2 Fälle:

1) Im II. Band des Archivs.
2) Zm Commentar 25, Band S. 78.
3) Das ganze jus dotium als bervorgehend aus der actio de
dote ist ein Recht an den Dlann (maritus dedote tene-
tur I. 59. D. 23. 3.) was der Tochter versprochen oder ge-
geben wird/ ist facti sch/ aber nicht juristisch eine dos.

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