Full text: Volume (Bd. 1 (1833))

, 312 Beitrag zur Geschichte deS germanischen Rechts.
damit sie in einer künftigen ausführlichen Geschichte vermie-
den würden. — Auf diese historische Skizze folgt eine Art
von juristischer Statistik Flanderns im zwölften und dreizehn-
ten Jahrhunderte/ d. h. eine Beschreibung des Gemeinsamen
im geselligen und rechtlichen Zustande des Landes / als: eine
Angabe der Bcstandtheile desselben/ die Eintheilungen der
Grafschaft, der FeudalsnexuS mit Frankreich / der mit dem
deutschen Reiche/ Beschreibung der Hofhaltung der Grafen/
die Organisation der Regierung: ferner eine Darstellung
der kirchlichen Verhältnisse/ des Städtewesens/ des Acker-
baues/ der Gewerbe und des Handels/ endlich eine Charak-
teristik der Rechtsquellen jener Zeit.
Im dritten Buche werden die einzelnen Theile Flanderns
d. h. die Städte und Charelanieen desselben in ihrer
historischen Entwickelung bearbeitet/ und die Localrcchte der-
selben/ genannt Keuren/ genau beschrieben: die Anfänge
der Städte / die Bildung ihres SchöffenthumS/ ihre kirchli-
chen Eintheilungen / ihre Gewerbs - und Handelsblüthe / die
chronologische Aufzählung der Privilegien / endlich eine ur-
kundliche Darstellung der Verfassung der Städte werden hier
mitgetheilt. Unmittelbar nach jeder Stadt wird auch die
Chatelanie/ welche sie umgibt (so fern dies der Fall ist)/
auf eine ähnliche Weise beschrieben. In einem diplomati-
schen Anhänge werden die sich auf die beschriebenen Verhält-
nisse beziehenden Urkunden und die jedesmaligen Stadt- / Land-
uud Dorf- oder Hofrechte zugleich mit abgedruckt: sie sind
in Deutschland nie im Drucke erschiene»/ und in Flandern
nur in geringer Anzahl: nur die größeren gedruckten Gesetze
in flammändischer Sprache / wie z. B. die große Keure GentS
von 1296 (welche Dinrixs so gut Gearbeitet hat)/ bleiben
ausgeschlossen. Besonders ist Sorge getragen/ daß alle la-
teinisch geschriebenen Stadt- und Landrechte Flanderns,
aus dem 12. und 13. Jahrhunderte darin an'S Licht treten.
Die Geschichte der drei großen Städte von Gent/ Brügge
und Upcrn ist bereits vollendet/ so wie die ihrer Charelanieen.
Wir geben deßhalb daraus ein Capitel/ das den Leser mit
der Behandlungsweise des Verfassers bekannt macht. Die
größt mögliche Kürze ist in Allem beobachtet/ jedoch alles
Wesentliche so angegeben/ daß der Leser nicht blo6 ein wo

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