Full text: Abhandlungen civilistischen und criminalistischen Inhalts (Bd. 3 (1839))

m

Criminalrechtliche Literatur.

gereinigt batte, fo wollte er andrerseits nickt itt dem naturrecht-
lichen Nationalismus die positive Objektivität schwankend werden
taffen. Wächter, Zarte, Heffter, und Andere sind mir
nackgefolgt, und mein Zuqendwerk ist durch ihre Arbeiten ver-
gessen. UebrigenS durch diese Männer in der Richtung meiner
Besirebung bestärkt, sollte zum zweitenmal Hand an die Sache
gelegt werden, und zwar in der Intention genauer wie früher zu
zeigen, wie römisches und deutsches Reckt im Strafrechte
zu einem Ganzen sich verbunden bab>.'N. Meinem fel. Kollegen
Crovp bin ick es schuldig, anzuerlcnnen, wie richtig seine öffent-
lich gemachte Bemerkung war, d.,fi meine Arbeit, die er viel zu
günstig beurtbeilt hat, um vollkommener zu fryn, ebenso noch das
germanische Element ergreifen müsse, wie sie das römische ergriffen
batte. Sonach bade ich abermals einige Zabre meines Lebens
daran gesetzt, ein Feld zu bebauen, was vielleicht in zwei Menschen-
altern erst zu behandeln ist: denn Viele werden sagen, daß erst
«och mehr tm Einzelnen geleistet sein muff»:, bevor man an eine
Geschichte deS Ganzen denken könne. Doch nehme man einstweilen
meine« Wissens Stückwerk — Niemand erkennt mehr, wie ich,
was daran fehlt; aber ick hoffe jene Anerkennung zu verdienen,
welcher eine jede ernste Bestrebung würdig ist. Nur das will ick
»och bemerke», daß ich nicht äußere und innere RecktSgeschichke
»ach Huqo'S und Andrer Ansichten, sondern die Rechtöqesckichte
der Geschichte deS Systems und der Dogmen entgegengestellt habe,
und die erste den ersten Band, die andre den zweiten und dritten
Band de« Werkes bilden, welche vom Verfasser bereits dem Buch-
händler übergeben bis Michaelis dieses Jahrs und Ostern künftigen
HahrS vollständig dem Publicum vorliegea werden. Der Ver-
fasser bittet nochmals um Nachsicht bei einer Unternehmung, die
schon deshalb bedenklich war, weil er dieSmals neben dem römischen
Rechte auch Studien In den Quellen des germanischen Rechtes
«achzuweisen hatte.

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