Full text: Abhandlungen civilistischen und criminalistischen Inhalts (Bd. 5 (1844))

Von -em PrLlegate.

wenn dem A mein Haus, und dein B und C jedem die Hälfte
meines Hauses vermacht ist, so gehört dem A 7i dem B und
C aber '/4 — von etwas weiterem ist gar nicht die Rede.
4) Unsre Ansicht ist außerordentlich einfach,
a) die Erben bezahlen pro parte hereditaria
A Vi B J/4 C 'h sind Erben
das Prälegat ist 3600 fl., so zahlt
A 1800 B 900 C 900.
p. Vangerow sagt:
A 1200 B 1200 C 1200,
wie kann er dieses vertheidigeil?
b} Die Erben nehmen pro parte virili
A 300 von B B 600 von A C 600 von A
300 von C 300 von C 300 von B
150 von B j. a. 300 von A j. a. 300 von A j. a.
_ 150 von C j. a, 150 von C j. a. 150 von B j. a.
900 1350 1350.
v. Bangerow will:
A soll von seinen 1200 nur 600 behalten und dazu bekom-
men % von 300 von B und C — 840.
B soll behalten 900 — und nur 300 verlieren, dazu bekom-
men 300 von A und s/* an C mit 180 (T.
C fotl behalten 900 und nur 300 verlieren, dazu bekommen
300 von A und */, von B mit 180 fl.
Woher diese Berechnung?
Und wie verhalten sich 840, 1380, 1380, zu den 3600 fl.
Zeigt nicht schon die Mathematik daß 900, d. i. 'A und
2700, d. i. % richtiger sind, indem derjenige, der auf die %
eingesetzt ist nur V« und diejenigen, die auf % eingesetzt sind,
dasjenige bekommen, was übrig bleibt. Princip I. 34. §. 12.
0. 30.
5) Daß v. Vangerow von einem andren Beispiele aus-
ging, d. h. von einem kundu« ist gleichgültig; wir ziehen die
Zahlenquantitäten vor, weil sie mathematisch leichter in das

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