staatwissenschaftlichen und juristischen Literatur - Zeitung zu Halle an der Saale
oder bey unserm perpetuirlichen Commissionair,
Herrn E. M. GRAEFF, Buchhändlern zu Leipzig
wo man ihre Wünsche auf das pünctlichste zu erfüllen suchen wird. An beyden Orten -
erhalten die Buchhändler 25 p. C. Rabatt.
Zugleich kündigen wir auch die Fortsetzung dieser Zeitung für das Jahr 1790.
hierdurch an, jedoch mit folgenden wohlüberlegten Abänderungen. Zuförderst werden -
wir uns mit Anzeige merkwürdiger Gesetze weiter nicht beschäftigen, sondern diese -
Arbeit, den Vertassern der zu Saalfeld erscheinenden Staatswissenschaftlichen
Zeitung ausschliessend überlassen; als in deren Plan diese Gesetze ohnedies mehr gehôren. -
Eben so werden wir auch, die auf Academien zu haltende staatswissenschaftlichen
und juristischen Vorlesungen künftighin weirer nicht anzeigen, statt deren aber, von
Zeit zu Zeit merkwürdige Nachrichten von dem Zustande der in und ausserhalb Deutschland -
befindlichen Academien, jedoch mit Ausschluss alles dessen; was die theologische
und medicinische Facultat anbetrift, aus den zuverlassigsten Quellen liefern. Schließslich ersuchen -
wir nochmahls die fämmtlichen Verfasser staatswissenschaftlicher und juristischer
Schriften um gefalligste Unterstützung der gegenwärtigen Literatur Zeitung, und hoffen -
diese um so mehr zu verdienen, als wir bisher bewiesen haben, dass weder personelle -
Verbindungen noch eine andre Art von Partheylichkeit an unserm Lobe oder
Tadel einigen Antheil habe. Dass aber noch kein einziger Redacteur einer in Deutschland -
erscheinenden gelehrten Zeitung, ausser dem Hrn. Redacteur der Gothaischen Gelehrten -
Zeitung von dieser unfrer Literatur Zeitung einige Anzeige gethan hat, müssen
wir nothwendig rügen, da die Erscheinung einer solchen Zeitung wohl allerdings unter -
die Literarischen Merkwürdigkeiten gehört. —
Die zur Bearbeitung der staatswissensch. und iurist.
Literatur - Zeitung vereinten Gelebrten.
Poloies
Mer ancrelsturt.
DFC
europäische Rechtsgeschichte