Full text: Vorhoff der gantzen Jurisprudenz Oder Vollständige Einleitung zum Iure Civili, Feudali, Canonico und Publico (Th. 16 (1729))

Max-Planck-Institut für 
europäische Rechtsgeschichte 
LIB. II. TIT. XVIII. 
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selbe querelam anstellen, weil solche Limi¬ 
tation in den l. 27. C. detestam. inoff. allein 
auf die Consanguineos zu ziehen waͤre: wie¬ 
wohl da in dem §. 2. J. de inoff. test. diese 
Worte befindlich, Soror autem & frater 
turpibus personis scriptis haeredibus, ex 
sacris Constitutionibus praelati sunt, so 
wird dadurch unsre Meynung nur lüfftig ge¬ 
machet. Denn hieraus erhellet augenschein= 
lich, daß man keinen Unterscheid machen duͤrffe 
inter fratres germanos & consanguineos 
1) weil dieser Text uͤberhaupt redet, und also 
ohne Distinction auch überhaupt zu verstehen 
ist. Arg. l.8. ff. de Publ. in rem act. 2) 
auch üͤber dieses die fratres Germani unter 
den Consangumeis welche in den l. 27. C. 
de mnoff. Testam genennet sind begriffen wor¬ 
den, cum etiam Germani sint consangui¬ 
nei Nov. 84. cap. 1. und in dem citirten 
Lege niemand mehr als bloß die uterini fra¬ 
tres davon ausgeschlossen sind, 3) folglich die= 
se Exception bey den uͤbrigen Geschwister die 
Regul bestärcke, und dannenhero 4) keines | | 
weges zu schliessen seye, als ob die fratres 
germani davon auszuschliessen, und ohne die= 
selbe gleich zu admittiren waͤren, sondern viel¬ 
mehr davor zu halten seye, daß die Germani 
sub consangulneis begriffen worden. 
Auch die Germani & Consanguinei fratres 
non
	        
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