Full text: ¬Der raisonirende Juriste, welcher seine raisonements aus denen Reguln der Klugheit, und dem vernünfftigen Rechte, wie auch denen römischen und teutschen Antiquitäten über die Stücke der Rechts-Gelehrsamkeit ergehen lässet (St. 2 (1714))

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Das XV. Raisonement 
entweder auf der Gasse, oder aber aus dem 
Fenster denen Zeugen sich weisen Brunnem. ad 
d.l. 9. C. de test. Wenn aber gar keine Zeuge 
darbey gewesen, ist das Testament ipso jure 
nullum. Richter. dec. 28. n. 23. Ein solches 
Testament nun gilt auch noch ein gantzes Jahr 
darnach, nach dem die Pest oder Kranckheit 
aufgehöret zu grassiren. Vasquez. L. 3. §. 30. n. 
30. Decis. Elect. Saxon. 46. wor wieder sich aber 
Harpr. ad §. 2. &4. J. dei Test. Ord. §. 36. &c. mit 
Händen und Füssen wehret. 61 Auch hat 
die Zeit der Noth das Priuilegium, daß nur 
2. Zeugen erfordert werden. Meu. d. l. n. 59. 
Struu c.l. th. 22. Z. E. Wenn man auf dem 
Wege, oder zu Schiffe sterben will, und kan 
nicht mehr Zeugen haben. MehrFälleer= 
zehlet Dauthius in tr. de test. tit. de test. ib 
n. 418. Vasqu. de Success. creat. L. 3. §. 21. 
28380; 838e3 203883 503883 588863- 883 
Das XV. Raisonement. 
Ein Weib kan keine Vormund= 
schafft fuͤhren. L. f. de Tut. item leg. 
2. f. de Reg. Jur. L. 18.C. 
de Procur. 
§. 1. 
Enn mam den Grund dieses Gesetzes 
Suntersuchen wolte, deucht mich nicht 
ge 
Universitätsbibliothek 
Max-Planck-Institut für 
Greitswald 
europäische Rechtsgeschichte
	        
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