Von dem Baue hydraulischer Maschinen. 141
in n. 120 vorgeschriebenen Art, und mittelst der Formel =
121, und bestimmt die mittlere Geschwindigkeit,
nach welcher der Stoß zu schätzen ist. Diese Geschwindigkeit =
ist, wie wir (111) gesehen haben, die
Geschwindigkeit desjenigen Theilchens, welches der
Mitte von der Höhe der Schaufel zukömmt.
Ist
sie einmal bestimmt; so würde es nicht vortheilhaft ¬
seyn, sie aus den Gleichungen zu schaffen, und
an ihrer statt andere Größen zu setzen, weil die Formeln ¬
dadurch nur verwickelter werden. Man muß
also in dergleichen Fällen diejenigen Gleichungen erwählen, ¬
welche wir ohne die Wassermenge oder das
Gefälle des Strohmes gefunden haben, und die
Größe v für die mittlere Geschwindigkeit ansehen.
Man hat blos dafür zu sorgen, daß man der Größe K
den ihr zukommenden Werth gebe. Bey Erwählung
eines Gerinnes ist derselbe und ohne Gerinne (41).
Bey diesem letztern Falle nehmen wir an, daß das
Wasser vollkommen unbegränzt sey. Ohne diese
Bedingung würde es unmöglich seyn (35), den wah
ren Werth des Stoßes zu finden.
Berech169. ¬
Dem zu Folge, was wir gesagt haben,
nehmen wir die Formeln n. 146 und 166 vor, und nung des
vorigen Efsubstituiren =
die Zahlen, anstatt der beständigen Grösfectes ¬
Nä
durch
und
sen. Aus der erstern wird R - 175 X
herung
wenn sich
Mit
aus der andern II = 22 KRAV2 - 4 IIg. *).
die Maschine =
auf ei+12 ¬
nem Fluße
telst dieser beyden Gleichungen können wir auf einem
befindet.
Strohme eine Maschine bauen, welche den größten
Fig. 25.
mögli*) -
Beyde Formein bleiben für Leipziger Fuße und
A. d. U.
Pfunde unverändert.