Full text: Allgemeine juristische Zeitung (Jg. 3 (1830))

ex const. capit. treten nur dadurch besondere Rechtsver¬ 
praktische Bedeutung zunächst darin liegt, ob mit Ei¬ 
hältnisse ein, daß sie zugleich Ein Corpus bildet. - 
ner Klage das Ganze, und zwar ohne Namhaftmachung 
Wenn nun aber auch in der Verbindung allein das 
des Einzelnen, oder das Einzelne für sich, separatim 
Wesen der Universitas beruht; so ist es doch an sich 
einzuklagen sey, wenn auch in cumulirten Klagen. 
eine rein factische Frage, ob diese so bedeutend ist, daß 
Außerdem tritt aber die Hauptwirkung bei der Ver¬ 
daraus wirklich ein neuer, im Verkehr und Rechtsleben 
pfändung ein; wo natürlich auch die Absicht der Con¬ 
vollständig anerkannter Gegenstand hervorgeht. Von 
stituenten eine ganz andere-ist, jenachdem sie auf die 
dem Schlächter z. B., der eine Masse Vieh eingehan¬ 
einzelnen zufällig verbundenen Gegenstände als solche, 
delt hat, werden wir nur uneigentlich sagen, daß er 
oder auf den durch die Verbindung selbst erst begrün¬ 
eine ganze Heerde besitze, weil die Verbindung der 
deten Gegenstand gerichtet ist, weßhalb eben auch die 
einzelnen Capita so zufällig und vorübergehend ist, daß 
Ansicht des täglichen Lebens, welche überhaupt den 
aus ihr allein nicht wohl ein neuer Gegenstand her 
commerciellen Character der Sache bestimmt, entschei¬ 
vorgehen kann; anders verhält es sich dagegen mit der 
dend ist. Die Römischen Juristen haben auch nirgends 
Gutsheerde. Wenn jemand zu einem augenblicklichen 
ein vollständiges Register solcher Universitates liefern 
Gebrauch eine Masse von Büchern zusammengekauf 
wollen, sondern nennen außer einzelnen Beispielen nur 
hat; so kann diese nicht, wie der mit Auswahl zu ei¬ 
cetera, quae gregatim habentur; womit im 
nem dauernden Zwecke angeschaffte Büchervorrath eines 
Grunde das Wesen aller Universitates bezeichnet ist.- 
Gelehrten eine Bibliothek genannt werden. Wo nun 
schon nach den Begriffen des täglichen Lebens aus der 
Correspondenz= und Zeitungsnachrichten. 
Verbindung wahrhaft eine neue, wenn auch nur ideel 
gedachte Sache hervorgeht und in ihr fortdauernd ruht, 
Stuttgart. Unser Geheimerath hat auf einen Antrag des 
so daß die einzelnen Sachen nur als Träger der ideel. 
Ministers des Innern, aus Veranlassung der Eingabe der Deut¬ 
len Sache erscheinen, da wird freilich auch leicht ein 
schen Buchhändler, diesen beauftragt, ein neues Gesetz über den 
Nachdruck auszuarbeiten, in welchem derjenige Schutz, der bis¬ 
Wechsel in diesen Trägern eintreten, ohne daß darun¬ 
her durch Privilegien ertheilt wurde, auch ohne besondere Privi¬ 
ter die Universitas selbst leidet. Ist gleich überall ein 
legien den Schriftstellern und Verlegern gewährt werde. Sollte 
solcher Wechsel möglich; so ist derselbe doch nicht 
sich übrigens das neue Gesetz darauf beschränken; so kann es sehr 
nothwendig, und der Begriff der Universitas selbst 
wenig nützen, da Privilegien bisher gewöhnlich nur für 6 Jahre 
ist davon wohl nicht abhängig zu machen, wie dieß 
gegeben wurden, auch unter der Firma eines Auszuges, der 
neulich vom Hrn. O.A.R. Spangenberg (in der 
gestattet ist, ein Nachdruck gegeben werden kann, wenn ein paar 
Sätze eines Werkes weggelassen werden. Ueberdieß wird die Zeit 
Themis, B. 2, H. 2, N. 12.) geschehen ist. Diese 
nicht erlauben, das neue Gesetz den am 15. Januar zusammentre¬ 
Ansicht vom Wechsel der Theile hat denselben auch ver¬ 
tenden Kammern vorzulegen, die Sache kann daher erst auf dem 
anlaßt, mit Warnkönig den Begriff der Universi¬ 
nächsten ordentlichen Landtage im I. 1833 vorkommen, und so¬ 
tas theils zu weit, theils zu eng aufzufassen; zu weit, 
lange ist es also Jedem noch erlaubt, ad libitum nachzudrucken. 
indem z. B. das Instrumentum fundi, aedificii etc. 
(Bemerkenswerth ist es, daß die Würtembergische Regierung dem¬ 
hierhin gerechnet wird, wogegen schon unsere Stelle über 
nach das falsche Griesingersche Princip aufgegeben zu haben 
die Armaria navis streitet, und wofür keine einzige 
scheint. Möchte jetzt endlich die grundgesetzlich in der BundesActe 
Stelle angeführt werden kann; zu enge, indem z. B. 
versprochene Sicherstellung der Rechte der Schriftsteller und Ver¬ 
leger gegen den Nachdruck durch ein allgemeines Bundesgesetz er¬ 
die Bibliothek eines Gelehrten ausgeschlossen wird 
folgen, ein Wunsch der umso gerechter erscheint, wenn man er¬ 
Die L. 52. D. de legatis III (nicht, wie es leiden 
wägt, daß ein solches Gesetz vor bald 15 Jahren versprochen ward 
höchst wahrscheinlich durch einen Druckfehler dort heißt, 
und daß Baiern und Würtemberg, die früher mehr dagegen stimm 
die L. 32. D. de leg. II.) enthält nichts, was gegen 
ten, jetzt für die Sache des Buchhandels gewonnen zu seyn schei 
die Annahme der Universitas einer Bibliothek strei¬ 
nen.) 
tet. — Unsere Stellen zeigen uns nun aber, wie die 
Göttingen, in der Expedition der allgemeinen juristischen Zeitung. 
Max-Planck-Institut für
	        
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