Full text: Allgemeine juristische Zeitung (Jg. 3 (1830))

Zum Schlusse der drei ersten Jahrgänge der allgemeinen furistischen 
Zeitung. 
durch vermehrte Berufsgeschäfte genöthigt worden, sich von 
Der Herausgeber der allgemeinen juristischen Zeitung 
der Redaction zurückzuziehen. Unter diesen Umständen würde 
kann diesen dritten Jahrgang und die erste Reihenfolge der¬ 
Unterzeichneter die Zeitung aufgegeben haben; wenn nicht 
selben nicht schließen, ohne nicht zuvor einige Worte der 
von den verschiedensten Seiten der Wunsch einer Fortsetzung 
Entschuldigung an seine verehrten Leser, so wie an manche 
verselben ihm zu erkennen gegeben wäre und wenn er nicht 
wohlwollende Freunde und Correspondenten zu richten. 
auch selbst sich davon überzeugt gehalten hätte, daß man¬ 
Wie der Herausgeber den, durch den Plan der Themis 
cherlei Gutes durch sie angeregt und gefördert werden könne.— 
vorbereiteten Gedanken einer allgemeinen juristischen 
Indem es sich aber jetzt nicht bloß um die alleinige Heraus¬ 
Zeitung faßte und von der Vandenhoeck-Ruprecht 
gabe, sondern auch um die Herausgabe auf eigne Gefahr 
schen Buchhandlung in Göttingen zur Ausführung 
handelte, und die seitherigen buchhändlerischen Erfahrungen, 
desselben aufgefordert wurde, stand derselbe noch als außer¬ 
verbunden mit mancherlei andern Schwierigkeiten, die Un¬ 
ordentlicher Professor der Rechte in Göttingen, einem Orte, 
möglichkeit einer Honorirung der Mitarbeiter gezeigt hatten, 
der sich seiner Lage, seinem Rufe, seinen literärischen 
der Herausgeber aber dadurch zum größten Theil auf sich selbst 
Verbindungen und Hülfsmitteln nach vor allen zu einem 
beschränkt ward; mußte derselbe im Voraus auf die Nach 
solchen Unternehmen eignete. Wie er gleich darauf einen 
sicht seiner geehrten Leser rechnen, wenn etwa einige Ver¬ 
Ruf als ordentlicher Professor des CivilRechts nach Rostock 
zögerung in den einzelnen Lieferungen der Zeitung eintreten 
erhielt und annahm, wurde freilich seine äußere Stellung 
würde. Da eigentliche Zeitungsnachrichten, einem mehrfach 
für die Herausgabe einer Zeitung der beabsichtigten Art weil 
geäußerten Wunsche zufolge schon früher den Original Auf¬ 
weniger vortheilhaft, was ihn veranlaßte, seinem geehrten 
sätzen und Kritiken fast ganz hatten weichen müssen; so 
Freunde, dem Herrn ObergerichtsAssessor Bender in Cassel 
konnte in dieser Hinsicht die Zeitung füglich in mehr zwang¬ 
die MitRedaction zu übertragen und einen großen Theil der 
losen Heften erscheinen. Dennoch würde der Herausgeber 
Geschäftsführung in dessen Hände zu legen. Erfreute sich 
noch mehr auf die Beobachtung der Monatsfristen bedacht 
nun gleich das Unternehmen bald einer vielfachen aufmun¬ 
gewesen seyn, wenn nicht theils die Entfernung des Druck¬ 
ternden Theilnahme und einer Unterstützung von Seiten der 
ortes, theils mehrere eingetretene Hindernisse hinsichtlich des 
angesehnsten Rechtsgelehrten des Vaterlandes; so mußte 
doch die Verlagshandlung bald die Bemerkung machen, daß 
Druckes, theils und besonders anderweitige dringende Arbei¬ 
die, in den letzteren Jahren an den meisten größern Orten 
ten, die sich nicht füglich vermeiden liessen, eine größere 
entstandenen juristischen Lesegesellschaften freilich dem Blatte 
Verzögerung herbeigeführt hätten, hinsichtlich deren er die 
auf welches sie sehr bedeutende Kosten gewandt hatte, wohl 
gewogentliche Nachsicht seiner Leser sich erbitten muß. 
viele Leser, aber wenig Abnehmer zuwendeten; welche Er¬ 
Aber auch manche derjenigen verehrten Männer, welche ihn mit 
Zusendungen von Briefen und Büchern beehrten, muß er in¬ 
fahrung sie nöthigte, mit dem Schlusse des zweiten Jahr¬ 
ganges den VerlagsContract zu kündigen. Zugleich war 
ständigst um Entschuldigung bitten, wenn es ihm, bei den 
der seitherige Mitherausgeber, Herr O.G.Assessor Bender, 
zahlreichen Zuschriften dieser Art, und bei den vielen drin¬ 
Max-Planck-Instit
	        
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