Full text: Allgemeine juristische Zeitung (Jg. 3 (1830))

Allgemeine 
sche 
Zeitung. 
ist 
u 
Herausgegeben 
50 n 
Fr. Elvers, 
Chr. 
Lord. öffentl. Prof. der Rechte in Rostock. 
Dritter Jahrgang. Nr. 79. 
-X- 
Sonnabend, den 2. October 1830. 
auch deshalb, weil wohl nur dadurch diese drei, für den künf¬ 
Wanderungen im Gebiete der neusten juristi¬ 
tigen Geschäftsmann so höchst wichtigen, und selbst für den 
schen Literatur. 
gelehrten RechtsHistoriker so äußerst interessanten Disciplinen 
wieder zu einer richtigen academischen und wissenschaftlichen 
Würdigung gelangen. Allein auch innerlich sind diese Lehren 
genau verwandt, indem alle auf die sichere Abschließung 
von Rechtsgeschäften gehen, mag diese nun durch Concur¬ 
Grundriß zu Vorlesungen über Ertrajudicialjurispru¬ 
renz des Gerichtes, oder durch Erleichterung des künftigen 
denz, nemlich über freiwillige Gerichtsbarkeit, Notariats¬ 
Beweises oder durch Vorsichtsmaaßregeln der Partheyen 
Wesen und Cautelarjurisprudenz, nebst einer Vorrede über 
selbst bewirkt werden. Zugleich setzen alle drei Lehren regel¬ 
den Umfang und die Wichtigkeit der Extrajudicialjurisprudenz, 
mäßig ein noch nicht streitiges Rechtsverhältniß voraus, und 
von Dr. Ferdinand Oesterley, Privatdocenten und außer¬ 
können insofern — besonders wenn man mit dem Verf. den 
ordentlichem Beisitzer des SpruchCollegii (in Göttingen). 
Ausdruck Judicium nach Römischem Sprachgebrauche auf 
Statt handschriftlicher Mittheilung. Göttingen, 1829. 
Rechtsstreitigkeiten bezieht, zweckmäßig unter dem gemeinsa¬ 
Versuche aus dem Gebiete der s. g. freiwilligen Gerichts¬ 
men Namen der Extrajudicialjurisprudenz begrif¬ 
barkeit, von Dr. Ferdinand Oesterley. Hannover, in 
fen werden. Daß dieser gemeinsame Begriff der Extrajudi¬ 
der Helwingschen Hofbuchhandlung, 1830. 247 Seiten. 
cialjurisprudenz als solcher auch einen reellen Inhalt hat, 
Ungeachtet die erstere kleine Schrift zunächst nur für die 
und eine allgemeine Entwicklung zuläßt zur wesentlichen Auf¬ 
Zuhörer des Verf. bestimmt ist, so verdient sie doch gar 
hellung positiver, sonst vernachlässigter Rechtsbegriffe, hat 
sehr in einem größern Kreise bekannt zu werden. Denn sie 
der Verf. besonders in dem Grundriß des allgemeinen Theiles 
enthält die ersten Grundzüge zu einem neuen Zweige unserer 
angedeutet, indem dieser im ersten Abschnitte von den Rechts¬ 
Rechtswissenschaft, der als solcher seither noch leider so gut 
geschäften überhaupt und deren sicheren Abschließung im All¬ 
wie gar nicht anerkannt worden ist. Unter dem Namen der 
gemeinen handelt, wobei Subject, Object, Eingehung, Form, 
Ertrajudicialjurisprudenz faßt nämlich der Verf. 
Wirkungen der Rechtsgeschäfte in Beziehung auf die zu be¬ 
drei seither getrennt behandelte und ebendeswegen vielleicht so 
rücksichtigende Sicherheit abgehandelt werden; worauf im 
sehr vernachlässigte juristische Disciplinen zusammen, näm¬ 
zweiten Abschnitt von den allgemein anwendbaren accessori¬ 
lich die Lehre von der freiwilligen Gerichtsbarkeit, 
schen Geschäften, Cautelen und Clauseln in derselben sieten 
von dem NotariatsWesen und von den juristischen 
Rücksicht auf Sicherheit die Rede ist. — In Beziehung auf 
Cautelen (die s. g. Cautelarjurisprudenz). Diese 
die drei Haupttheile des besondern Theiles wollen wir zu¬ 
Verbindung halten wir für äußerst zweckmäßig, vorzüglich 
Staatsbibliothek 
Max-Planck-Institut für
	        
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