Full text: Allgemeine juristische Zeitung (Jg. 3 (1830))

Allgemeine 
juristische Zeitung. 
Hernusgegeben 
» o n 
Chr. Fr. Elvers, 
ord. öffentl. Prof. der Rechte in Rostock. 
X¬ 
Mittwoch, den 6. Jan. 1830. 
Dritter Jahrgang. Nr. 2. 
Wanderungen im Gebiete der neusten 
heliegende Fiction in Etwas beleben und versüßen zu 
dürfen. Redet doch schon unser Sprachgebrauch von 
juristischen Literatur. 
einem Felde und Gebiete der Literatur, und ist ein 
solches Gebiet einmal da, warum sollten wir denn 
Im vorigen Jahrgange dieses Blattes unternah¬ 
nicht auch in demselben lustwandeln, und im Kreise 
men wir es, eine systematische Uebersicht aller neuen 
verständiger und theilnehmender Freunde bald bei der 
Erscheinungen der juristischen Literatur zu geben; allein 
einen, bald bei der andern freundlichen oder ernsten 
wir mußten diesen Gedanken wieder aufgeben, weil 
Erscheinung stehen bleiben, und uns durch sie mitunten 
eine solche vollständige Uebersicht, sobald sie nicht eine 
auch zu allerlei Betrachtungen nach dem freien Walten 
bloße Nomenclatur werden sollte, mehr Raum in An¬ 
des Genius anregen lassen? Sehr lieb wird es uns 
spruch nahm, als wir ihr gewähren durften, und wir 
seyn, wenn wir dabei nicht allein das Wort zu führen 
von fremden Mitarbeitern nicht eine solche Enthaltsam¬ 
haben, sondern andere mitpilgernde Freunde gleichfalls 
keit in dem Umfange der Mittheilungen erwarten konn¬ 
auf dieses oder jenes Einzelne aufmerksam machen, un¬ 
ten, als wir uns selbst zum Gesetz machten. Auch litt 
sern Bemerkungen ihre Widerreden entgegensetzen, oder 
durch diese stete ängstliche Berücksichtigung des Nicht¬ 
durch Mittheilungen ähnlicher Erfahrungen und An= 
zuviel die wünschenswerthe Freiheit und Ungebunden¬ 
sichten sie bestätigen. — Und so laden wir Alle zu ei¬ 
heit in der Mittheilung. — Unter diesen Umständen 
nem harmlosen Spaziergange durch die Gärten- und 
entschlossen wir uns daher, lieber den Vorwurf der In¬ 
Auen, Wälder und Thäler unserer neusten juristischen 
consequenz, den man bei allen Anfängen im Leben 
Likeratur ein; verpflichten uns jedoch nicht, überall ein 
doch so häusig auf sich laden muß, geduldig hinzu¬ 
genaues Inventarium aufzunehmen, oder eine vollstän. 
nehmen, und dagegen die bereits früher begonnene 
dige Beschreibung jenes Einzelnen zu liefern, oder ein 
und uns mehr zusagende Weise der Mittheilung ein¬ 
gelehrtes Urtheil über Werth oder Unwerth überal ab¬ 
zelner Bemerkungen zu den neusten Erscheinungen der 
zugeben; — sondern behalten uns und unsern Freunden 
juristischen Literatur ferner fortdauern zu lassen; was 
alle Freiheit vor, verlassen uns auf den guten Willen 
denn auch andere werthe Mitarbeiter zu ähnlichen 
und richtigen Sinn in uns, und sind gewiß, daß, wo 
Mittheilungen veranlaßte. — 
die Gelegenheit zur Entwicklung eines Gedankens das¬ 
Bei dem Beginn dieses neuen Jahrganges sind 
geboten wird, kein leeres überkluges Geschwätz, sondern 
wir nun nicht Willens, hierin wieder eine Aenderung 
die besonnene Rede für Volk, Recht und Wissenschaft 
eintreten zu lassen, sondern wir bitten bloß um die 
wahr und tief fühlender Männer vernommen werden 
Erlaubniß, die Arbeit uns durch eine unschuldige na¬ 
soll. 
Staatsblblothek 
Max-Planck-Institut für 
Preußischer Kilturbest DFG
	        
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